Archiv für die Kategorie ‘superlevel’

Papo & Yo – Meine Parabel und Ich

In der aktuellen Spiele-Landschaft ist ein offensichtlicher Trend zu erkennen: Es erscheinen vermehrt Spiele, die mehr Emotionen in mir wecken zu vermögen, als den reinen Spaß am Spiel. Spiele, die unangenehme, ernstere Töne anschlagen. Es sind Spiele von Entwicklern, die “Unterhaltung für Erwachsene” meinen, aber dabei nicht automatisch an mehr Blut und überbordende Gewalt denken. Es sind Projekte wie das “The Walking Dead“-Adventure von Telltales, Spec Ops: The LineJourney oder aktuell das PSN-exklusive Indie-Spiel Papo & Yo.

Das Debüt von Minority Media hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt, denn Studio-Gründer Vander Caballero verarbeitet in diesem ca. 3-4 Stunden dauernden Puzzle-Plattformer seine Kindheit mit einem alkoholsüchtigen Vater. Im Gegensatz zum eher träumerischen und für alle Interpretationen offenen Journey legt Caballero von der ersten Sekunde an klar auf den Tisch, um was es ihm geht.

Das hat mich berührt, aufgewühlt und zum Nachdenken gebracht, auch über meine eigene Kindheit. Meinen Text zu diesem PSN-Titel gibt es auf superlevel.de.

(Und wenn es gut läuft, demnächst ein Interview mit Caballero im Podcast).

Max Payne 3

“I knew this was a bad idea, but, in the absence of any good ideas, I continued forward.”

Dieses Zitat aus Max Payne 3 bezieht sich nicht etwa, wie man zu erst meinen könnte, auf meinen Wechsel zu superlevel.de, sondern auf den ungeheuren Schlamassel, in den sich der New Yorker Griesgram Schritt für Schritt im dritten Teil der Serie reinreitet. Die Film-Noir-Comic-Ästhetik ist einer neuen, dem modernen Neo-Noir Action-Kino geschuldeten Optik gewichen, die mich aber nicht weniger stark begeistert hat wie Max Payne 1 und 2 seiner Zeit. Warum erfahrt ihr in einem ausführlichen Dialog-Review mit meinem geschätzten Kollegen Daniel unter dieser verlinkten Internetz-Adresse. Im Kommentarbereich wird bereits heftig debattiert, ob Rockstar Max Payne richtig verstanden habe oder nicht (daher schalte ich die Kommentare hier ab). Ich bin gespannt auf eure Meinung.

Das Bild ist übrigens aus dem „Cover Cover“-Fanart Album von meinem guten Freund mexer, der sich gerade ein Loch in den Bauch freut über die Kommentartrolle bei Kotaku, die diese Sammlung verlinkt haben.

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