Archiv für die Kategorie ‘PS3’

Lawrence von AAArabien

Es gibt viele Gründe, warum ich Videospiele liebe, aber eines meiner Hauptmotive ist das audiovisuelle Erleben und Eintauchen in Situationen, die so in der Realität nicht machbar sind. Darum liebe und spiele ich Spiele wie Uncharted 3. Was für ein unfassbarer Irrsinn! Das, was Naughty Dog mir da in einer wahnsinnig hohen Frequenz an abstrusen Death-or-Life-Momenten präsentiert, grenzt nicht nur, nein, es überschreitet jegliche Realitätsgrenze meilenweit. Selbst mit unendlichen Geld- und Zeit-Ressourcen wären die meisten Szenen dieses Spiels auf diesem Planeten kaum nachzustellen. Als Protagonist Nathan Drake flüchte ich zum Beispiel aus einer im lodernden Flammenmeer zusammenbrechenden Burganlage, balanciere waghalsig in 30 Meter Höhe auf rostigen Stahlträgern inmitten eines riesigen Schiff-Friedhofs, setze Jahrtausende alte mechanische Statuen mit Wasserkraft in Bewegung, springe von einem fahrenden Jeep auf ein sich einfahrendes Fahrwerk einer startenden Frachtmaschine nur um kurz danach aus diesem Flieger dank einer Schießerei ohne Fallschirm heraus katapultiert zu werden. Großartiger, wahnsinnig hübsch anzuschauender, sympathischer Schwachfug! (mehr …)

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Caprese aus der Hölle

Shadows of the Damned ist wie eine gute Caprese: Betrachtet man die einzelnen Zutaten, ist nichts davon besonders auffallend oder geschmacklich außergewöhnlich: Tomaten, Mozzarella, Basilikum und etwas Olivenöl – in der richtigen Komposition aber geraten diese einfachen Zutaten zu einer delikaten Vorspeise, in der sich die einzelnen Zutaten zu einer geschmacklich sehr abgerundeten Gesamtkomposition ineinanderfügen. Das neue Spiel von Goichi Suda, besser bekannt als ‚Suda 51‘ (Killer 7, No More Heroes) ist, um in dem kulinarischen Bild zu bleiben, eine Caprese aus dem Vorhof der Hölle, in welcher die Tomaten mit Dämonen, das Olivenöl mit Blut und der Mozzarella mit Peniswitzen ausgetauscht wurden.

Bevor ich näher auf die Zutaten eingehe, gibt es erst mal einen Grund zu feiern: Das Grindhouse-Genre hat mit Shadows of the Damned einen neuen König! Gut, zugegebenermaßen gibt es außer dem 2009 für die Wii (hier leider indiziertem) erschienenem Railshooter House of the Dead: Overkillund vielleicht noch WET sehr wenig Auswahl als Freund der ironischen, extrem übertriebenen und blutigen B-Movie-Style-Spiele. Eigentlich verwunderlich, dass es erst die Hommage an das Grindhouse-Kino der zwei Regisseure Tarantino und Rodriguez bedarf, ehe sich die Spiele-Entwickler diesem Genre annahmen. Dennoch: Suda 51 holt sich diesen Thron völlig verdient. Während sich Sega sehr stark bei der filmischen Vorlage bediente, geht Suda 51 in Zusammenarbeit mit Shinji Mikami, bekannt durch seineResident Evil-Reihe, eigenständiger vor: Das Spiel wirft einen sehr unvermittelt und direkt in die stark tätowierte Haut von Garcia Hotspur, dem Protagonisten des Spiels, wie er seinem Tagwerk nachgeht: Dämonen jagen. Mit freiem Oberkörper, vernarbt und blutig steht er mit einem Fuß auf dem Kopf einer Höllenkreatur und schickt diese mit einem herzhaften „Fuck you“ in der ersten Minute des Intros zurück in die Hölle. Kleine Anekdote am Rande: Segas oben genanntes Spiel hielt bis vor kurzem sogar den Guinness-Buch-Rekord für die meisten Flüche in einem Spiel (ich mag ja den Ausdruck ‚F-Bombs‘ der Amerikaner dafür) und verlor diese fragwürdige Ehre erst an Mafia II.

„Demons are buttholes“

Aber zurück zu den Dämonen: Garcias Liebe seines Lebens, die olle Paula, wurde von Fleming, dem Anführer der Dämonen, gekidnappt. So bleibt Garcia natürlich nichts anderes übrig, als Fleming durch sein Dimensionstor zu folgen um seine Geliebte vor den angekündigten Qualen zu retten. An seiner Seite steht der treue Begleiter und Ex-Dämon Johnson („wie die Nase des Mannes, so sein…“), ein sprechender Totenkopf mit englischem Dialekt, der sich in so praktische Dinge wie einen Revolver, eine Fackel oder auch mal ein Motorrad verwandeln kann. Selbstredend sorgt auch dieser Sidekick wie seine Kollegen Murray aus Monkey Island und Morte aus Planescape: Torment mit seinen oft zynischen und bissigen, aber dennoch aufheiternden Kommentaren für den nötigen ‚Comic Relief‚ in der sonst sehr düsteren Atmosphäre. Die Dialoge zwischen dem in stark gebrochenem, von spanischen Ausdrücken durchsetzten Englisch des mexikanischen Reibeisens Garcia und dem feinsinnigen, perfekt artikuliertem britischen Englisch des eher ängstlichen und schnell in Panik ausbrechenden Johnson sind mein absolutes Highlight des Spiels.

Die Spielmechanik bedient sich an vielen bekannten Elementen: Zielen mit Blick über die Schulter, stark angelehnt an Mikamis Resident Evil-Reihe, diesmal aber glücklicherweise mit der Möglichkeit, beim Zielen noch Laufen zu können. Dämonen können nur verwundet und erledigt werden, wenn sie sich innerhalb einer Lichtquelle befinden und Garcia verliert Lebensenergie, solange er sich in den namensgebenden Schatten aufhält. Zwischen den Feindeswellen, die meist in abgesteckten Gebieten auf ihre Abfertigung warten, bevor uns das Spiel weiter voranschreiten lässt, gibt es mit der Schattenmechanik kleinere Rätselaufgaben zu lösen (Schalter in Schattengebieten umlegen, Stromgeneratoren, die aktiviert werden müssen, etc.). Nichts davon ist in seiner Ausführung besonders herausragend: Die Endbosse haben die typischen „Schieß auf die rote Schwachstelle“-Phasen, manche Stellen sind zum Controller-an-die-Wand-werfen unfair, haben schlecht gesetzte Checkpoints und auch die Schalterrätsel sind nicht wirklich schwer. Dafür sind die Kämpfe zahl-, blut- und actionreich, angenehm fordernd und das Design der Kreaturen und Level ist atemberaubend skurril. Der Humor ist wie zu erwarten durchgängig schräg: Die Türschlösser sind Baby-Köpfe mit Heißhunger auf Erdbeeren, Hirn oder Augäpfel. Speicherpunkte sind kleine, goldene, schwebende Fäkalien, Lebensenergie wird in der Hölle durch hochprozentige Alkoholika aufgefüllt und ab und an gibt es Bücher, aus denen sich Garcia und Johnson morbide Geschichten vorlesen. Zwischendurch lockern 2D-Sidescroller-Shooter-Level in einemAlice:Madness Returns ähnlichen Papierfiguren-Theater-Look die Kämpfe auf.

„Que magnifico!“

Ich hatte mich ja insgeheim schon ein wenig auf den „ungeschliffenen Diamanten“ mit klaren Kanten und Fehlern eingestellt. Doch Shadows of the Damned spielt sich deutlich runder (wenn auch wesentlich westlicher) als die meisten Grasshopper-Spiele bisher. Es hat dem Spiel spürbar gut getan, dass man sich so einen erfahrenen Designer wie Mikami dazugeholt hat und Grasshopper als Studio gewachsen ist. Das Spiel wirkt deutlich durchdachter und finaler, als das doch sehr in seine chaotischen Ideen verliebte aber auch spielerisch eher steckengebliebende No More Heroes.

Wer dem Suda-typischen, leicht infantilen Humor, seiner selbstironischen Punk-Rock-Attitüde und dem Setting des Dämonen-Rachefeldzugs nicht gänzlich abgeneigt gegenüber steht, wird einen fantastischen Ritt durch die Hölle erleben. Die Art und Weise, wie diese vielen, einzelnen Elemente extrem unterhaltsam präsentiert werden, wie sie durch die überragende Musikuntermalung von Silent Hill-Sounddesigner Akira Yamaoka in die immer abgedrehter gestalteten Höllen-Welten eingebettet werden, das ergibt die Eingangs genannte, wohlschmeckende Spiel-Caprese, die dieses Jahr direkt vom ersten Biss an zu einem meiner Lieblingsgerichte des Jahres 2011 wurde.

Dieser Artikel ist auch bei polyneux.de erschienen. Gespielt wurde eine von EA zur Verfügung gestellte Version für die Xbox 360. Danke an mexer für das Headerbild!


Nachlese gamescom 2011

Hier vier kleine Anekdoten von meinem gamescom-Besuch dieses Jahr als Nachlese:

> Payday: The Heist

Mein erster Tag auf der gamescom beginnt mit zwei Schweden mit sehr schwedischen Namen, die sich sichtlich überrascht zeigen, dass direkt um 9 Uhr tatsächlich jemand auf der Matte steht, um ihr Spiel „Payday: The Heist“ zu sehen. Wirkte jedenfalls so, als wären sie noch nicht mal dazu gekommen, die Termine des Tages zu checken. Der kleine Präsentationsraum im Businessbereich war noch gefüllt mit SOE-Kollegen mit halbvollen Kaffeetassen und leeren Blicken. Diese Uhrzeit war für mich abgehärteten Frühstücks-Podcaster natürlich kein Thema und so bombardierte ich den Entwickler dieses PSN-Download-Spiels natürlich sofort mit hoch intelligenten und investigativen Fragen. Als allererstes natürlich nach der Waffenanzahl, schließlich weiß man beim Serviceblog ‚manuspielt‘, was die Leserschaft wissen möchte.

Hoch professionell ließ ich mir dann übrigens direkt nach der ersten Frage nicht meine Verwunderung anmerken, als sich das Spiel als Ego-Shooter entpuppte. Perfekt vorbereitet gefühlt, hatte ich den Termin doch eigentlich ausgemacht, weil ich im Vorfeld, aus welchen Gründen auch immer, einen isometrischen Multiplayer-Titel im Geiste von ‚They stole a Million‚ erwartet hatte. Schade eigentlich, so ein strategisches Bankräuber-Spiel würde ich gerne mal wieder spielen. Gut, Payday hat zumindest das Setting, nur eben leider aus der Ich-Perspektive und ohne die strategische Planung im Vorfeld. Aber das, was es macht, macht es gut. Man steuert einen von vier Bad Guys und stürmt je nach Karte eine Bank oder ähnlich gut bewachte Gebäude um Geld, Diamanten und wertvolle Dinge im Allgemeinen zu heben oder auch mal einen gefangenen Knastbruder zu befreien. Fühlte sich, im positiven Sinne, sehr Left4Deadish an, gemischt mit einer großen Portion ‚The Heat‚ und den Clown-Masken aus ‚The Dark Knight‚. Nach der Inspiration gefragt, bestätigten die Jungs das auch: „Well, you know, we love the Heist-Movie ‚The Heat‘ and it was a great inspiration. And then of course some more ‚The Heat‘ and mainly, our greatest influence would be… ‚The Heat'“.

Ein Spiel also von sehr sympathischen, jungen Männern mit gutem Filmgeschmack und tollen Bärten (siehe Interview mit Ulf Andersson).

> Ubisoft

Bei Ubisoft kapere ich mir SpielerZweis Far Cry 3-Termin und schiebe ihm den ungeliebten ‚Tim & Struppi ‚-Termin zu, den mir der Ubisoft-Mitarbeiter im Paket mit andrehen konnte. Schadenfroh sitze ich dann mit lecker Espresso in der Far Cry-Demo, setze mein bestes Polyneux-Chefredakteur-Gedenk-Grinsenauf, nur um dann festzustellen, dass ich wohl lieber bei Tim & Struppibleiben hätte sollen. So nichtssagend, wie die gefühlten 7,5 Minuten Präsentation des Insel-Shooters waren. Mehr als ein „Grafik sieht super aus“lässt sich schwerlich mitnehmen. Trotzdem spannend zu sehen, wie man in manchen Magazinen und Berichten ganze Seiten über dieses vermeintliche Highlight schreiben konnte.

Mehr vom Gleichen gab es dann auch bei Assassin’s Creed: Revelations. Einzig wirklich nennenswerte Aussage war immerhin, dass Revelations nun wirklich die Story um Ezio und Altair beenden wird. AC3 wird also endlich ein wirklicher, dritter Teil. Na mal sehen, ich bin bei Brotherhood aus akutem Deja-vu-Gefühl schon ausgestiegen. Fragwürdig, ob das jährliche Erscheinen eines neuen AC-Teiles sich noch beliebig lange weiterführen lassen wird.

Begeistern konnte ich mich dafür direkt im Anschluss umso mehr für das grandiose Rayman Origins. Eines meiner Highlights der Messe. Wie der Name vermuten lässt, geht Rayman zurück zu seinem Wurzeln als 2D Plattformer und erinnert stark an das famose New Super Mario Bros. Wii. So balgt und schubst man sich mit 3 Freunden im Sofa-Koop durch die wundervollen, handgezeichneten Level und kann sich an der Liebe zum Detail kaum satt sehen. Traumhaft animiert und angenehm wuselig und chaotisch, sehr nahe an der Grenze dazu, völlig unübersichtlich zu werden, kommt dieses Rayman-Spiel endlich mal wieder komplett ohne grenzdebile Hasen aus. Aber auch für Menschen ohne Freunde (siehe oben, das Serviceblog ‚manuspielt‘ kennt seine Leserschaft) durchaus reizvoll, denn wirkliche Rätsel oder Elemente, bei denen Teamwork gefragt ist, gibt es nicht. Einziger Wermutstropfen: Wenn Ubisoft schon so ein wunderbares 4er-Spiel auf Xbox und PS3 rausbringt, warum dann bitte ohne Online-Multiplayer? Dass Nintendo das nicht hinbekommt, wissen wir ja, aber hier ist es wirklich mehr als unverständlich, gar ärgerlich.

> Nintendo

Nicht, dass ich nach der enttäuschenden E3-Pressekonferenz wirklich scharf darauf gewesen wäre, die Wii Umal anzufassen, aber allein die Ankündigung, dass Nintendo die neue Konsole gar nicht erst mitbringen wird, sorgte dann um so mehr dafür, dass die Gerüchteküche im Biergarten des Business-Bereichs brodelte. Der abgesagte, bereits an die Presse kommunizierte Extra-Termin in Frankfurt sorgte indes für weiteren Zündstoff. Zuviel negative Kritik nach der E3? Komplette Überarbeitung des Konzepts? Was war los bei Nintendo?

Offiziell hieß es natürlich, man wolle sich auf der Messe ganz auf den 3DSund die letzten, tollen Titeln für die Wii (Xenoblade, Zelda, Kirby) konzentrieren und die Wii U zu einer anderen, passenderen Zeit vorstellen. Inzwischen, ein paar Wochen nach der gamescom, sickerten erste Hinweise durch, dass es wohl technische Schwierigkeiten gibt.

Wie versprochen gab es dann auch die geballte 3DS-Ladung an Spielen zu sehen und anzufassen. Trotz meiner bisherigen Ernüchterung seit dem Launch des Handhelds, verließ ich Nintendos Stand mit einem sehr seligen Fanboy-Grinsen. Anspielen konnten wir Starfox 64 3D, das neue Mario 3D,Mario Kart 7Kid Icarus sowie Luigi’s Mansion 2 und gerade Letzteres  machte einen verdammt guten Eindruck. Die toll umgesetzte, sich selbst nicht ernst nehmende Ghostbuster-Atmosphäre mit meinem Lieblingscharakter Luigi. Neben den guten, aber sich gewohnt spielenden Neuauflagen wie Mario Kart eine erfrischende Abwechslung.

Alles in allem kann sich Nintendo mit diesen Spielen und der Preisreduzierung des Gerätes mehr als beruhigt in das Wintergeschäft begeben. Auch wenn Fehler gemacht wurden, DAS ist endlich genau das Lineup, das zum Release hätte kommen müssen. (Starfox 64 3D ist inzwischen übrigens erschienen und es ist richtig gut geworden! Hier gibt es unseren Eindruck im Brakfast-Podcast)

> Bethesda

Dishonored hat mich ebenso überrascht und begeistert wie Chris. Dieses Spiel hatte ich bis zur Messe überhaupt nicht auf meinem Radar und es machte schon allein von Setting (Steampunk!) und Grafikstil (Celshading!) einen sehr vielversprechenden Eindruck.

Ähnlich ging es mir übrigens auch mit Prey 2, welches im gleichen Zimmer direkt im Anschluß bei Bethesda gezeigt wurde. Was die ersten Minuten wie ein gewöhnlicher, eher langweilig anmutender Shooter begann, verwandelte sich glücklicherweise dank einem etwas unbeholfendem Zeitsprung und der üblichen Amnesie des Hauptcharakters sehr flink in ein so in der Form noch nicht gesehenes Konzept. Der neue Protagonist (Tommy aus Teil 1 wird nur als Cameo auftauchen) wird nach dem Verlust seiner Erinnerung zum intergalaktischen Kopfgeldjäger und jagt seine Beute zu Fuß, per Jetpack und mit Hilfe weiterer Gadgets wie Schleuderfußfesseln und Stasisfeldern durch die neonbeleuchteten Gassen außerirdischer Großstädte. Das hat mit Tommy, dem Cherokee-KFZ-Mechaniker aus dem Vorgänger, augescheinlich nicht mehr viel gemeinsam, machte aber große Lust auf mehr. Der gute Simon von Gameone sprach wahre Worte, als er twittertePrey 2 sei wie das von ihm stets herbeigwünschte „Boba Fett Adventures„. Bei fast keinem gesehen Spiel auf der Messe war die Lust, es jetzt sofort spielen zu wollen, bei mir größer.

E3 Podcast-Special

Was waren die Highlights der E3-Pressekonferenzen und was hat uns aufgeregt? Eure zwei Lieblingsfrüh-Podcaster Boris und meine Wenigkeit haben sich ein paar Gäste eingeladen und die drei großen Pressekonferenzen von Microsoft, Sony und Nintendo angeschaut. Dazu haben wir dann jeweils einen Podcast in der leckeren Brunch-Edition („Brunch“ ist unsere offizielle Ausrede für Überlänge-Casts) aufgezeichnet.

und last but not least:

Viel Spaß beim hören!

Natürlich gibt’s alle bisherigen 198 Folgen auch weiterhin im Breakfast-Blog auf http://breakfast.manuspielt.de als auch im Abo als Stream:

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PS: Wir freuen uns weiterhin über Rezensionen, Kritik und Feedback!

Schöne neue Download-Welt

Ich habe mir Portal 2 blind für die PS3 als Preorder bestellt. Ich warte keine Wertungen ab, warte nicht auf den Gebrauchtmarkt oder ein Schnäppchen und ich habe es auch nicht für meine eher favorisierte Konsole, die Xbox 360, bestellt. Es gibt einen ganz einfachen Grund dafür: Valve läutet mit dem Release von Portal 2 eine neue Ära in der Geschichte der Videospiele ein. Dabei meine ich nicht, dass Portal 2 sicherlich (hoffentlich!) ein gutes, nein, ein sehr gutes Spiel werden wird. Auch wenn die Previews nicht so positiv wären, hätte ich es vorbestellt. Der Publisher hat nämlich eine kleine Entscheidung getroffen, dessen Erfolg von großer Tragweite für die zukünftige Release-Politik aller Publisher sein wird. Ich möchte diesen Schritt so tatkräftig wie möglich unterstützen, damit sich andere Publisher ein Beispiel daran nehmen…

weiterlesen auf Polyneux.de
(Ich möchte ungern die Diskussion in den Kommentaren zerstückeln, daher gibt es hier nur den Anteaser. Danke!)

Danke auch an Mexer für das Header-Bild!

Im Schatten des Vorgängers

Das Schöne und Faszinierende an der wunderbaren Welt der Computerspiele ist, dass ein Spiele-Entwickler sich nicht an die langweiligen Naturgesetze halten muss, die uns unsere Realität der erdlichen Existenz als Fußfesseln auferlegt hat. Schwerkraft is for losers!

Ihm oder Ihr stehen alle Freiheiten eines Gottes offen. Ein kreativer Entwickler kann ein komplettes Universum nach seinen Regeln erschaffen. Das Interessante für uns Spieler daran ist, die Regeln und Gesetze dieser Welt zu entdecken, zu erforschen und schließlich zu beherrschen. Wir sind es gewohnt, uns schnell und ohne allzu großes Hinterfragen an die neuen Regeln eines Spieles zu gewöhnen und dessen physikalische Begebenheiten als neue Norm anzunehmen. Willkommen in der Welt von Echochrome.

Ich habe den Nachfolger echochrome ii (die zwei kleinen i’s sollen aussehen wie 2 Move-Controller) gespielt und einen ausführlichen Artikel dazu für polyneux.de geschrieben. Viel Spaß beim Lesen: www.polyneux.de/archiv/462-echochrome-ii.html

Masterplan 2011

2011 nähert sich mit großen Schritten und auch dieses Jahr nutze ich die freien Tage, um mich ein wenig mit dem kommenden Spielejahr zu beschäftigen. Wird es auch wieder so ein überfrachtetes Jahr wie 2010, bei der ein Spielehit den Nächsten jagte? Als bereits der Januar potentielle „Spiel des Jahres“-Kandidaten hervor brachte? Welche Spiele sind Pflichtitel, welche interessieren mich, welche kann ich getrost ignorieren? (mehr …)

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