In der aktuellen Spiele-Landschaft ist ein offensichtlicher Trend zu erkennen: Es erscheinen vermehrt Spiele, die mehr Emotionen in mir wecken zu vermögen, als den reinen Spaß am Spiel. Spiele, die unangenehme, ernstere Töne anschlagen. Es sind Spiele von Entwicklern, die “Unterhaltung für Erwachsene” meinen, aber dabei nicht automatisch an mehr Blut und überbordende Gewalt denken. Es sind Projekte wie das “The Walking Dead“-Adventure von Telltales, Spec Ops: The LineJourney oder aktuell das PSN-exklusive Indie-Spiel Papo & Yo.

Das Debüt von Minority Media hat mich berührt und zum Nachdenken angeregt, denn Studio-Gründer Vander Caballero verarbeitet in diesem ca. 3-4 Stunden dauernden Puzzle-Plattformer seine Kindheit mit einem alkoholsüchtigen Vater. Im Gegensatz zum eher träumerischen und für alle Interpretationen offenen Journey legt Caballero von der ersten Sekunde an klar auf den Tisch, um was es ihm geht.

Das hat mich berührt, aufgewühlt und zum Nachdenken gebracht, auch über meine eigene Kindheit. Meinen Text zu diesem PSN-Titel gibt es auf superlevel.de.

(Und wenn es gut läuft, demnächst ein Interview mit Caballero im Podcast).

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