Neben der täglichen Frühstücks-Runde mit Boris gibt es in der Kommune Polyneux derweil ebenfalls therapeutische Gesprächsrunden unter alten Männern. In der 10. Ausgabe des eher thematisch orientieren Podcasts haben sich Enk, SpielerZwei, Christian und meine Wenigkeit einem Computer aus grauer Vorzeit angenommen: Dem Commodore Amiga – Gott, was habe ich Zeit vor dieser beige-farbenen, als Heimcomputer getarnten Spielekonsole verbracht. Welch Glück, dass die Werbemenschen von Commodore meinem Vater damals vorgaugelten, wir würden damit auch arbeiten können. EDV und so! Klar!

Den 1,5 stündigen Podcast gibt es einerseits direkt bei Polyneux im Webplayer oder natürlich im Abo bei iTunes.

ICE CREAM! ICE CREAM!

Wer Dank des Podcasts nun Lust bekommen hat, mal wieder den guten alten Competition Pro zu spielen: Die Firma SpeedLink hat zum 25-jährigen Jubiläum des wohl besten Joysticks aller Zeiten eine güldene Version in den Handel gebracht. Ich konnte die limitierte Edition testen und kann den Joystick mit USB-Anschluß von der Verarbeitung und „Feeling“ durchaus empfehlen. Nur die beigelieferte DVD mit den sogenannten „Klassikern“ der C64- und Amiga-Zeit enttäuscht leider auf ganzer Linie. Die wirklich großen und guten Spiele der goldenen Ära habe ich schmerzlich vermisst. Auch schade: Auf der DVD starten alle Spiel zwar via Emulator, doch an eine Mac-Variante wurde nicht gedacht. Für 25 EUR aber alleine auf Grund der hübschen Lackierung (und roter Schleife) ein schöner Hingucker für das Regal.

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Kommentare zu: "Meine erste Konsole – der Amiga!" (4)

  1. Also mit dem C64 hab ich damals „gearbeitet“: Kassettencover gemalt und ausgedruckt, wenn das keine Arbeit ist, dann weiß ich auch nicht.

  2. Ich hatte damals keinen eigenen, meinen Eltern konnten und können sich bis heute nicht mit sowas anfreunden….

    aber ich liebte Midnight Resistance von Ocean damals

    und natürlich Pirates!

  3. Totschlagargument – damit kann man Hausaufgaben machen. Hab ich dann auch tatsächlich genau einmal gemacht :) Aufsatz in deutsch geschrieben und ausgedruckt. Aber was wäre ich ohne diese Erfahrung heute? =)

  4. Der Amiga ist keine Konsole, sondern ein Homecomputer. Eine ganze Computerreihe, mit der man weitaus mehr machen konnte als mit einer Konsole oder einem damaligen PC. Das fing bei der Textverarbeitung an, ging über die Tabellenkalkulation und den Präsentationsprogrammen zu den Datenbankprogrammen, bis hin zur Grafik- und Videobearbeitung inkl. Digitizern und 3D-Raytracing (auch im Kino oder TV zu sehen gewesen!). Selbst Musik konntest du damit machen, da gab es genug Tracker für. Mailboxen und später das Internet waren dem Amiga genausowenig fremd, wie ein für damalige Verhältnisse hochmodernes Betriebssystem mit echtem Multitasking, 10 Jahre bevor Windows überhaupt vorgetäuscht hat dies zu können.

    Da hat sich also nichts als Computer getarnt, der Amiga war seiner Zeit damals weit voraus und hatte auch dementsprechend mehr drauf als normale Computer wie ein IBM PC oder nen Apple Mac. Was kann der Rechner dafür, dass der werte Blogersteller nur damit gespielt hat? Dann kannst du auch einen PC auf das reduzieren was PC-Gamer damit machen, nämlich spielen.

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