Beiträge mit Schlagwort ‘Konami’

Alles so schön bunt hier!

El Shaddai: Ascension of the Metatron, das neue Spiel des Character-Designers Takeyasu Sawaki (Okami, Devil May Cry), verwirrt. Das fängt schon damit an, dass man ohne Zuhilfenahme einer Suchmaschine nie erfahren wird, wer denn eigentlich dieser titelgebende Metatron sein soll. Das wird auch nicht die einzig offene Frage bleiben, die nach dem Spielen übrig bleibt. So begabt Sawaki auch in der Ausgestaltung von Charakteren sein mag: Geschichten erzählen ist nicht seine Stärke.

Ohne Vorwissen in diese Story einzutauchen fällt schwer. El Shaddai bedient sich sehr großzügig und frei aus dem eher unbekannten „Henochbuch” (Book of Enoch). Dieses Buch gehört zu dem sogenannten ,Korpus derApokryphen‘, was soviel heißt wie: Versteckt oder geheim. Diese Texte wurden aus dem Kanon der Bibel ausgesondert, weil sie nicht vom „göttlichen Geist beseelt“ seien. Im Grunde genommen ist die Story aber auch völlig austauschbar. Für die Entwickler war dieser exotische, europäische Stoff augenscheinlich nur eine sehr willkommene Vorlage für ein unverbrauchtes Setting. Der menschliche Priester Enoch, aus dem Sawaki einen blond-gelockten Helden in engen Designer-Jeans schafft, erhält von Gott persönlich den Auftrag, sieben gefallene Engel zurück zu holen. Diese Engel wurden abtrünnig und korrumpierten daraufhin die Menschen. Also droht der Big Boss an, mit einer ordentlichen Sintflut mal wieder klare Zeichen zu setzen und das ganze Gesocks einfach weg zu spülen. Enoch ist also der Menschheit letzte Hoffnung. Ich sag‘ doch: Ob biblischer Hintergrund oder nicht, eigentlich ist alles wie immer. (mehr…)

God of Drawer

CLOS_header1 Es wird ja in regelmäßigen Abständen darüber gejammert, dass es seit Lemmings keine neuen Ideen mehr in Spielen und es nur noch Fortsetzungen gibt. Ich muss ja ehrlich gestehen, ich mag Serien und auch Fortsetzungen in den meisten Fällen. Das sind zwar oft Titel, bei denen keine großen Überraschungen zu erwarten sind, in mir aber dennoch die Vorfreude steigen lassen. Damit meine ich nicht das fünfundzwanzigste seelenlose Jahresupdate einer Serie, sondern für mich sind das beispielsweise Mario, Legend of Zelda, Professor Layton, Phoenix Wright, Metroid, Fallout, Civilization, God of War und auch Castlevania.

So freute ich mich natürlich auch über die Ankündigung von Castlevania: Lords of Shadow, auch wenn es mal wieder ein Versuch sein sollte, die legendäre 2D-Serie in die dritte Dimension zu heben. Doch kaum waren die ersten Trailer verfügbar, fiel kein Satz über das Spiel ohne den obligatorischen Nebensatz, dass es ja augenscheinlich “nur ein God of War-Klon” werden würde. Erwähnte ich schon mal, dass ich eine Abneigung gegen Schubladen habe? Auch konnte ich nicht wirklich verstehen, wo das Problem liegen sollte, wenn zwei meiner Lieblings-Serien in einem Spiel kombiniert werden sollen. Klingt doch wunderbar und die ersten Trailer sahen auch vielversprechend aus. Die Vorfreude steigerte sich durch die Ankündigung also wie erwartet.

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