Archiv für die Kategorie ‘iPad’

Sworcery mit W

Lieber Manu,

Du hast dich seit Tagen nicht mehr bei mir gemeldet und wenn ich ehrlich bin, mache ich mir etwas Sorgen. Du bist nach unserem letzten Kampf einfach gegangen und es fühlte sich anders, finaler an als sonst. Was ist nur los, wir hatten doch so einen guten Start zusammen? Ich muss oft an den ersten Moment denken, als wir uns trafen. Ich sagte, mein Name sei Sword & Sworcery, Sworcery mit “W”. Du musstest darüber lachen und meintest, dass Dich das nicht wundern würde, denn natürlich schreibe ich mich nicht wie alle anderen, ich bin schließlich nicht wie alle anderen. Du sagtest, ich sei so eingebildet, bereits wenn jemand nach mir sucht, möchte ich um jeden Preis auffallen. Aber ich finde, unter einem einfachen Allerweltsnamen wie „Sword & Sorcery“ kommen Rollenspiele aus den frühen 90ern, aber doch keine Besonderheit wie Ich. Ja, das mag arrogant klingen, aber ich weiß, dass ich toll aussehe. Da wird es doch noch erlaubt sein, im Gegenzug zu erwarten, dass man sich ein wenig anstrengen muss, um mich zu bekommen?

Nach unserem ersten gemeinsamen Abend spürte ich, dass ich Dich ratlos zurückließ, obwohl ich Dir auf eine Art sehr vertraut vorkam. Soll ich Dir was verraten? Ich geniesse es, wenn Du mich auch heute noch so wie am ersten Tag ungläubig anstarrst, und Dich fragst, ob ich das eben Gesagte ernst meine. Wie Du jede Stelle von mir absuchst, den Blick nicht mehr von mir abwenden kannst. Wenn Du mich berührst, mal zärtlich, mal suchend und mal sehr bestimmt. Mir ist bewusst, dass Du mich manchmal völlig genervt und aus reiner Verzweiflung am liebsten gegen die Wand werfen würdest, weil ich Dir nicht klar sage, was ich von Dir möchte. Aber dafür bin ich zu grazil, zu zerbrechlich, zu schön – das würdest Du nicht wagen.

Ich liebe es, wenn ich spüre, dass Du auf Grund meiner verwirrenden Art und meiner geheimnisvollen Aussagen mehr über mich wissen willst. Dass ich Dich mit dieser, zugegeben etwas aufgesetzten Masche, dennoch fasziniere, weiß ich. Ich habe Dich im Griff und muss nur einen mysteriösen Satz fallen lassen oder einen seltsamen Klang von mir geben und Deine Gedanken kreisen sofort um mich, um das, was ich Dir wohl zwischen den Zeilen mitteilen möchte. Manchmal habe ich etwas Sorge, dass Du die Hoffnung aufgibst, dort noch etwas zu finden. Ist das der Grund, warum Du mich nun verlassen willst?

Manchmal wirfst Du mir vor, ich wäre zu gesprächig und fange auch in aller Öffentlichkeit an, über unsere gemeinsamen Erlebnisse zu tratschen. Aber ich zwinge Dich zu nichts, ich höre auch gerne damit auf, wenn Dir das vor deinen Freunden auf Twitter peinlich ist. Sorry. Das Beste aber war, dass ich Dich so verunsichern konnte, dass Du Dich nicht trautest, mir den Zugang zu sperren, aus Angst, etwas zu verpassen.

Du sagst oft, ich benutze zu junge Wörter für mein Alter. Ich gestehe: Ich möchte dadurch etwas moderner wirken, als ich es vielleicht wirklich bin. Ja, mag sein, dass Du es aufgesetzt findest, aber das ist mir egal. Dass es nicht zu meiner Erscheinung passt, kann ich verstehen, aber ist nicht genau das auch der Reiz daran? Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass es gar meinem Charakter entspricht, dass ich eben genau nicht Deine Erwartungen erfülle! Spiele, die so sind, wie sie aussehen, hattest Du in deinem Leben ja schon genug, also stell‘ Dich nicht so an. Daran soll unsere Beziehung nun wirklich nicht scheitern, oder?

Meinen Musikgeschmack findest Du fantastisch und ohne jeden Zweifel erhaben. Danke, ich auch. Jim Guthrie hat mich wirklich schwer geprägt. Ohne seine Musik wäre ich nicht so, wie ich bin. Und ich kann Dir versprechen: Das Album wirst Du auch noch lange hören, nachdem Du mich verlassen hast.

Mehr kann ich nicht sagen. Dir hinterherlaufen oder es Dir einfach mit mir machen ist nicht meine Art, das werde ich nicht tun und das weißt Du auch. Ich hoffe, Du wirst ab und zu dennoch an unsere gemeinsame Zeit und auch an die schönen Momente denken, die wir hatten. Auch wenn Dir unsere Beziehung auf Dauer nicht das gegeben hat, was Du Dir von mir versprochen hattest, denk an mich, wenn Du den Mond siehst, ok? Falls Du mich dann vermissen solltest: Du weißt wo Du mich findest.

In Liebe,
Sworcery, mit W.

I ࢞ Pixel-Apps (mit Chiptunes)

Hallo liebe Zielgruppe,

ich habe euch durchschaut! Ein Blick in meine geheimen Logfiles zeigt deutlich, was ihr lesen wollt. Mein Beitrag “Spiele für das iPad” hält sich nun schon seit Mai jede Woche tapfer in den meist gelesenen Artikeln. Euer Wunsch ist mir natürlich Befehl und da ich ja auch weiterhin fleißig den AppStore nach neuen Spieleperlen  durchsuche, möchte ich euch heute wieder drei davon vorstellen. Diese Spiele haben zwar alle noch scharfe Kanten (höhö), sind aber alles andere als unpoliert.

Bit.Trip Beat

Bit.Trip ist eine von Gaijin Games entwickelte, auf sechs unterschiedliche Spielkonzepte ausgelegte Serie und erschien bisher exklusiv für die WiiWare-Plattform des Nintendo Wii. Die Spiele des Bit.Trip Universums sind alle in wunderschöner 80er Videospiel-(Pixel)-Ästhetik gehalten, nehmen meist deren Grundkonzepte auf um es mit der Erfahrung der letzten 30 Jahre zu einem neuen, modernen Spielerlebnis zu heben.

bittrip Bit.Trip Beat nimmt das Grundprinzip von Pong und mischt dies gekonnt mit dem musikalischen Musik-Shmup Rez. Links befindet sich unser Paddel und von rechts fliegen Quadrate auf uns zu. Trifft ein Quadrat unser Paddel, fliegt es zurück und mit jedem Zusammenstoß ergänzen wir die zu Beginn noch leise anklingende Musik um einen Beat. Hier kommt die Ähnlichkeit zu Rez zum tragen. Je länger wir diese Serie an zurückgeworfenen Quadraten aufrecht erhalten, desto besser und vollständiger ertönt die fantastische Chiptunes Hintergrundmusik. Doch nur die ersten 5-6 Quadrate machen uns das Leben einfacher. Kurz darauf fliegen die Quadrate schon in schwer voraus zu berechnenden Flugbahnen auf uns zu. Je besser wir uns auf die Musik einlassen, desto eher können wir die Flugbahn erahnen, denn kein Beat ist zufällig gesetzt und die Musik gibt uns Hilfestellung. So werden wir Teil der Komposition und können komplett in den berüchtigten Zustand des Flows eintauchen.

Seit Oktober dieses Jahres gibt es nun den ersten Teil der Serie Bit.Trip Beat für Apples iDevices. Defaulteinstellung ist eine Steuerung via Neigung des Geräts, alternativ können wir auch mit dem Finger das Paddle steuern, was mir persönlich deutlich besser gefällt, aber beides geht gut von der Hand. Drei Level sind in der App enthalten (mehr gibt es als in-App Purchase). In der ersten Version musste man sich Level 2 und 3 durch besiegen des “Endbosses” freispielen. Da dies aber alles andere als leicht war, hatten die Macher ein Nachsehen und mit dem ersten Patch alle Level direkt anwählbar gemacht. Eine Retina-Auflösung für iPhone 4 sowie ein noch einfacherer Schwierigkeitsgrad kamen ebenfalls dazu.

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eboy FixPix

FixPix_Wallpaper_91 Das Berliner Kollektiv eBoy macht Kunst. Pixelkunst. Ihr kennt garantiert alle ihre Bilder. Die wunderbaren Pixel-Wimmelbilder sind in unzähligen Werbekampagnen zu finden und eines davon gelangte vor ein paar Jahren sogar auf das Cover des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel”. Mit unzähligen, verstecken Kleinigkeiten und Details haben mich die Bilder der Berliner stets begeistert. (Zum Beispiel das überaus unterhaltsame Suchbild mit symbolisierten Spieletiteln im Rahmen der Tron Legacy Kampagne)

Wer diese Bilder nun auch mobil unterwegs genießen möchte, für den habe ich zwar kein Spiel im herkömmlichen Sinne aber dennoch eine absolute Empfehlung parat: eBoy FixPix heißt die App und bietet 150 Bilder für Freunde gepflegter Pixel-Art. Der Gag: Ihr müsst diese Bilder dank des Gyroneigungsdingens im iPhone oder iPad erstmal wieder “reparieren”. Mal sind Teile des Bildes verschnitten wie ein Puzzle, mal sind einzelnde Elemente auf verschiedenen Ebenen angesiedelt. Durch vorsichtiges Kippen justiert ihr die Einzelteile und müsst diese pixelgenau, im wahrsten Sinne des Wortes, wieder in ihre vom Künstler angestrebte Position bringen. Der Effekt der zerlegten Elemente lässt uns dadurch tiefer in das Bild eintauchen und verborgene Details kommen zum Vorschein. Zur Belohnung gibt es einen belohnenden 8bit Sound und: Kunst. Wenn das mal nicht pädagogsch wertvoll ist. (Fehlt eigentlich nur der Chiptunes-Backgroundsound, aber man kann sich ja einfach den grandiosen SuperMeatBoy-Soundtrack kaufen und im iPod spielen lassen)

Wer sich das nicht vorstellen kann, hier gibt’s ein Flashdemo zum ausprobieren.

Website | iTunes AppStore Link (Universal App)

The Incident

Unser Held steht einer unfassbaren Bedrohung gegenüber. Von oben regnet es Klaviere. Und Eiswägen. Tanklaster, Ming-Vasen, Stahlträger, you name it. Alles fällt auf uns herab. Einen Grund brauchen wir nicht, dafür fallen viel zu gefährliche Sachen runter, erstmal geht es um’s nackte Überleben. Wird unser Held von einem Gegenstand getroffen, sind wir noch nicht komplett erledigt, aber unsere Lebensanzeige hält nicht viele Treffer aus. Daher helfen uns Erste Hilfe Luftballons die wir versuchen einzusammeln, während wir Powerdowns ausweichen und Diamanten natürlich sofort gierig aufsammeln.

Spielanleitung in 3 Sätzen:“Climb the pile to stay alive. Tilt to run, tap to jump. Avoid falling items.” Und das Ganze in wunderbarer 8bit-Pixeloptik. Fertig ist das gelungene Casual-Game für den Retrohead. Ein großer, einfacher Spaß, natürlich wieder mit einem tollen Chiptune Soundtrack (von Cabel) und süchtigmachendem Spielprinzip.

Als besonderer Bonus für Mac-Freaks: Wer ein iPad und ein iPhone/iPod Touch sein Eigen nennt, kann im mit dem letzten Patch nachgereichten Controller-Modus spielen. Dabei dient das kleinere iDevice als Gamepad, während wir das iPad gut positioniert als reinen Bildschirm nutzen. Auch GameCenter und Achievements werden nun unterstützt. Achja, und wer die CarcassonneApp hat. Der Protagonist von The Incident kann als Computer AI ausgewählt werden und lehgt dann 8bit-Carcassonne-Plättchen.

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Nachtrag:

(Werde natürlich darüber berichten, wenn ich es mir genauer angeschaut habe)


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Kurze Wasserstandsmeldung

3ddotgameheroes_logo_webres Das Blog heißt ja Manu spielt. Zur Zeit spiele ich trotz einiger Vernunftentscheidungen leider etwas zu viel parallel, was jedoch darin mündet, dass ich zwar über viele Spiele was sagen kann, aber über keines bereits ein Review schreiben könnte. Daher habe ich mir gedacht, gebe ich hier von Zeit zu Zeit eine kurze Wasserstandsmeldung durch. (Sorry, Christian, habe mir mal den Titel für den Eintrag mal ausgeliehen – aber wir wissen ja beide, das hast du auch nur :D )

Final Fantasy 13 (xbox360):

Was für ein zähes Stück Software. Was für eine verwirrende, und doch fesselnde Story. Was für ein verträumt schönes Märchen. Was für ein tolles, dynamisches Kampf-System. Was für unsympathische Charaktere. Bin genauso hin und her gerissen wie Pascal. Will gerne weiterspielen, aber auch gleichzeitig nicht. Schwierige Nummer. Stunde 14 und noch kein Land in Sicht, das Spiel bald durchzuhaben. Sollte man sich da nicht eigentlich freuen?

Baphomet’s Fluch: The Director’s Cut HD (iPad):

Einer meiner Lieblings-Nicht-Lukas-Arts-Adventures. Kam als Reviewmuster für polyneux.de. Dreizehn Jahre alt und sieht immer noch toll aus. Es geht halt nichts über handgezeichnete Adventures. Habe auch völlig vergessen, dass Nicole Collard die sexy Reibeissen-Synchro-Stimme von Scully aus Akte X hat! (Oder lief Akte X damals noch gar nicht?)
Nun, der “Directors Cut” (was für ein bescheuerter Titel für ein Spiel!) hat einige Neuerungen spendiert bekommen, so kann man Nico diesmal auch direkt in einigen Szenen steuern (die komplett neu dazu kamen) und es gibt nun Detailaufnahmen in Dialogen der Charaktere, sehr schön gemacht. Steuerung ist ideal für das iPad, spielt sich super flüssig. Man fährt mit dem Finger über den Screen wie mit einer Maus, an Stellen wo es eine Interaktionsmöglichkeit gibt, blinkt dann ein kleiner blauer Punkt. Lasse ich dort los, erscheinen die Adventuretypischen Aktions-Icons wie “nehmen” oder “betrachten”.
Story und Setting und vor allem das neckische George und Nico-Geplänkel fand ich damals schon Sahne. Gibt’s auch für Wii und DS übrigens.

Alpha Protocol (PS3)

Hab Angst, das nachher auszupacken. Hatte mich auf ein neues Spiel der Obsidian-Jungs ja wirklich gefreut, aber das Rumoren im Netz deutet wohl auf einen eher verhunzten Titel hin. Bin gespannt, Setting (Jack Bauer Spionage RPG) sagt mir eigentlich ja total zu…
Nach zwei Stunden Spielzeit muss ich sagen: Die Angst war unbegründet. Mir gefällt das Spiel ganz gut bisher. Die Grafik ist nicht so schlimm wie erwartet, aber kann sich mit aktuellen Titeln nicht ganz messen. Geht aber völlig in Ordnung. Dafür stimmen Atmosphäre und Aufmachung.
Super gefallen haben mir die zeitlich begrenzten Dialoge. Ähnlich wie in Heavy Rain wählt man eine “Stimmung” aus, in der man antworten oder fragen möchte, manchmal gibt es auch direkte Themen zur Auswahl. Je nach Verlauf des Gespräches verändert sich unsere Beziehung zum Gegenüber und ich erhalte dadurch Boni oder Abzüge. Gefällt mir sehr gut und hat Potential. Die Action kommt auch nicht zu kurz, die Schusswechsel waren bisher etwas fad, das lag aber glaube ich an meinen schlechten Waffen und den Charakterwerten. Mein guter Mickey schießt noch oft vorbei. Das Aufleveln und Ausrüsten fühlt sich nach einem Titel wie ME2, bei dem das ja quasi keine Rolle mehr gespielt hat, ganz gut an. Dank unterschiedlicher Fähigkeiten und Waffenausbauten kann man sich hier wirklich seinen ganz eigenen Agenten-Thriller zusammenstecken. Also bisher macht mir Alpha Protocol mehr Spaß als das neue Splinter Cell.
Bin gespannt, ob das so bleibt.

3D Dot Game Heroes (PS3)

Eine Zelda Hommage ins Extreme geführt. Aber sehr selbstironisch und wirklich liebevoll und hübsch gemacht. Grafik ist ein Knaller und in der Form wirklich einzigartig. “8Bit in 3D” trifft es wohl am ehesten. Super. Für Spiele-Oldies wie mich ein Pflicht-PS3-Titel für gemütlich verregnete Sonntage, bei dem es einen nach Schwelgen in Nostalgie ist. “Kann man da nicht gleich das echte Zelda spielen?” höre ich euch sagen. Hm, ja, könnte man, aber man schaut sich ja auch gerne mal ein Robin Hood Remake im Kino an, anstatt immer nur den alten Errol Flynn, oder?


iPad Digest bei polyneux

ipaddigest Ich durfte für polyneux.de drei Spiele von Gameloft für das iPad testen. Der Artikel beleuchtet die drei Spiele “Dungeon Hunter HD”, “N.O.V.A.” und “Shrek Kart HD” und beleuchtet deren überdeutliche Nähe zu ihren großen Vorbildern. Ist das noch Hommage oder schon ein dreistes Kopieren von guten Ideen?

Dungeon Hunter und N.O.V.A. habe ich hier ja bereits empfohlen, die Texte bei polyneux sind aber noch etwas ausführlicher, so dass sich das drüber lesen durchaus nochmal lohnt. Aber ein Besuch bei polyneux lohnt schließlich immer.

-> zum Artikel “iPad Digest: Angriff der Klonspiele“ bei polyneux.de

Spiele für das iPad – Manus Empfehlungen

ipad 031 Ja, man kann mit dem iPad super surfen, im Bett Videos schauen und so weiter. Aber machen wir uns nichts vor. Natürlich ist dieses brillante, 24,6 cm große Touchdisplay in Wirklichkeit nur zum Spielen da. Der Rest ist Alibi.

Da ich mich ja in erster Linie natürlich als Servicemagazin verstehe und glücklicherweise ja schon etwas länger auf Apples Spielekonsole herumfingern kann, möchte ich euch heute meine Liebingsspiele in einem kleinen Rundumschlag präsentieren. Natürlich ist diese Auswahl nur auf den Sachen begründet, die ich gekauft und/oder als Testmuster bekommen habe und stellt daher keine Top-Liste aller Games dar. Ich freue mich daher sehr über Tipps in den Kommentaren eurerseits!

Ich werde mich auf reine Bezahl-Apps konzentrieren, die kostenlosen (von denen es UNZÄHLIGE gibt), könnt ihr ja selber ausprobieren. Da sind auch ein paar Perlen versteckt, aber das kann ja ein weiterer Blogpost werden. Auch die iPhone-Spiele, die im “Zoom”-Modus noch gut aussehen, sind als eigener Beitrag zu späterer Zeit geplant.

Nun aber ans Eingemachte:

(mehr…)

Sam & Max: The Penal Zone für das iPad im Test

Unser anthropomorpher Lieblings-Hund Sam und sein durchgeknallter Hasen-Sidekick, der stets zu Gewalttaten bereite Max, sind zurück!

Die dritte Season der erfolgreichen und mit Preisen überschütteten Telltale Games-Adventure-Reihe um die von Steve Purcell erdachten New Yorker Privatdetektive “Sam & Max” hat begonnen. Mit der Episode 1 “The Penal Zone” erleben wir einen furiosen Einstand in die erste Episode in die als “The Devil’s Playhouse” betitelte dritte Season.

Wer Sam und Max nicht kennt… nun, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen, aber wagen wir dennoch einen kurzen historischen Rückblick: Sam und Max sind zwei von Steve Purcell erdachte und gezeichnete Comic-Charaktere, die 1993 von LucasArts, dem Alt-Großmeister des Adventure-Genres, zum virtuellen Leben erweckt wurden. In großartiger wie liebevoller Pixelgrafik wurde der All-Amerikanische Road Trip der zwei skurrilen Gestalten zum Klassiker und viel zitiertem Fan-Liebling. Leider blieb es bei einem einzigen Abenteuer der beiden, der geplante Nachfolger wurde 2004 endgültig eingestellt, nachdem das Adventure-Genre ebenfalls schon als tot galt.

Doch Todgesagte leben länger, um eine alte Floskel zu bemühen und die Jungs um Telltale Games haben das geschafft, was viele nicht mehr für möglich gehalten haben: Sie haben die Adventures zurück auf die Landkarte gebracht, wie die Amerikaner so schön sagen. 2006 erschien dann das erste, neue Abenteuer von und mit Sam und Max unter dem Episoden-Format bei Telltale: “Sam & Max – Save the World” mit insgesamt fünf Episoden unter Mithilfe vieler ehemaliger LucasArts Mitarbeiter und natürlich allen voran Steve Purcell himself.

Nach dem Erfolg der ersten und der darauf folgenden zweiten Staffel nun also die dritte Season. Die Episode beginnt erzählerisch am vermeintlichen Ende: Wir sehen unsere Protagonisten in Gefangenschaft auf einem Raumschiff. Der Kapitän: Ein blutrünstiger Gorilla mit Stinktierfell namens Skun-ka’pe greift die Stadt an. Daraufhin blendet sich ein Lynchesquer Erzähler ins Bild ein (unbedingt den Trailer anschauen!), der uns als Tutorial beibringt, wie wir Max paranormalen Fähigkeiten einsetzen können…

Den kompletten Text, zusammen mit meinen Eindrücken zur iPad-Fassung könnt ihr hier in meinem Test bei den Sofahelden weiterlesen . (Ich will und darf nicht zu viel verraten, aber: Ich war begeistert, Sam und Max laufen zur Höchstform auf!)

Danke an Mike und Telltale Games für die freundlichen Unterstützung mit dem Testmuster.


Tales of Monkey Island

Die Gerüchteküche vor der  2009er E3 war heftig am brodeln. Einige Blogs hatten berichtet, das ein neues „Monkey Island“-Spiel in der Mache sei, wieder andere Gerüchte besagten, es würde ein Remake des ersten Teils mit neuer Grafik und Sprachausgabe geben. Das Beste an den Gerüchten: Beides hat sich zum Glück bewahrheitet! Während wir in der Special Edition des ersten Monkey Island Teiles die alten Gags endlich mit Sprachausgabe und neuer Grafik feierten, entschied sich Telltale Games für die deutlich schwierigere Variante: Das große Erbe der „Monkey Island“-Serie mit NEUEN Geschichten weiterzuführen. (mehr…)

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