Ich durfte für polyneux.de drei Spiele von Gameloft für das iPad testen. Der Artikel beleuchtet die drei Spiele “Dungeon Hunter HD”, “N.O.V.A.” und “Shrek Kart HD” und beleuchtet deren überdeutliche Nähe zu ihren großen Vorbildern. Ist das noch Hommage oder schon ein dreistes Kopieren von guten Ideen?
Dungeon Hunter und N.O.V.A. habe ich hier ja bereits empfohlen, die Texte bei polyneux sind aber noch etwas ausführlicher, so dass sich das drüber lesen durchaus nochmal lohnt. Aber ein Besuch bei polyneux lohnt schließlich immer.
Die Twitter-Vögel zwitschern es von den Dächern: Fast jeden Tag liest man von Akkreditierung hier und Tickets sind angekommen da. Daher dachte ich mir, wir sammeln mal etwas im Vorfeld, wer von uns an welchen Tagen der Gamescom 2010 in Köln ist. Dazu habe ich ein praktisches Doodle angelegt, bei dem jeder seine Anwesenheit selber einpflegen kann. Ich freue mich wahnsinng darauf, euch alle “in Echt” kennenzulernen!
Ja, man kann mit dem iPad super surfen, im Bett Videos schauen und so weiter. Aber machen wir uns nichts vor. Natürlich ist dieses brillante, 24,6 cm große Touchdisplay in Wirklichkeit nur zum Spielen da. Der Rest ist Alibi.
Da ich mich ja in erster Linie natürlich als Servicemagazin verstehe und glücklicherweise ja schon etwas länger auf Apples Spielekonsole herumfingern kann, möchte ich euch heute meine Liebingsspiele in einem kleinen Rundumschlag präsentieren. Natürlich ist diese Auswahl nur auf den Sachen begründet, die ich gekauft und/oder als Testmuster bekommen habe und stellt daher keine Top-Liste aller Games dar. Ich freue mich daher sehr über Tipps in den Kommentaren eurerseits!
Ich werde mich auf reine Bezahl-Apps konzentrieren, die kostenlosen (von denen es UNZÄHLIGE gibt), könnt ihr ja selber ausprobieren. Da sind auch ein paar Perlen versteckt, aber das kann ja ein weiterer Blogpost werden. Auch die iPhone-Spiele, die im “Zoom”-Modus noch gut aussehen, sind als eigener Beitrag zu späterer Zeit geplant.
Mit Alan Wake durch die Velo-City! In meinem siebten Gast-Auftritt im MePlaying-Podcast unterhalte ich mich mit Dominik und Thommy erneut über alles, was Gamer momentan so beschäftigt und bewegt.
Assassin’s Creed Multiplayer, neues Call of Duty, Phoenix Wright für das iPhone, Komplettlösungen im Steam, mehr DLC direkt auf Disc, Rubbelcodes für Online-Modi, Insomniac nicht mehr Sony-Exklusiv, uvw.
Außerdem reden wir ausführlichst über die Spiele, die sich gerade in unseren Konsolen befinden: Allen voran Alan Wake, aber auch Sam & Max, Sin & Punishment 2, Skate 3 und Split/Secon:Velocity – außerdem erste Eindrücke zu Red Dead Redemption und Mod Nation Racers.
Hier übrigens noch der spaßige Trailer von Blur, der sich über Mario Kart lustig macht:
Wir freuen uns natürlich wieder über Kommentare und Rezensionen. Viel Spaß beim Hören!
2007 machte sich EA voll an den Start, den bis dato den Platzhirsch unter den Skateboard-Spielen, der “Tony Hawk”-Reihe, das Wasser abzugraben. Das ist ihnen auch gelungen, im Vergleich zum damals aktuellem “Tony Hawk’s Proving Ground” wurden ca. doppelt so viele Einheiten von “skate” verkauft. Der König war tot, hoch lebte der neue Grind-King! 3 Jahre später rollt uns nun skate 3 ins Haus.
Kleiner Spoiler: Auch in skate 3 geht es noch in erster Linie um Rollbretter und dem kunstvollen Überspringen von Hindernissen ohne Knochenbrüche. Obwohl, manchmal auch letzteres, dazu aber später mehr. Alles, was skate 1 und 2 schon so verdammt gut gemacht hat, ist auch diesmal vorhanden und geblieben. Allen voran natürlich die nahezu perfekte Steuerung, die sich stets eher als “Simulation” verstand, das ganze aber arcadig genug abbildete, um noch Spaß zu machen.
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Skate3 macht keine großen Sprünge und verändert sich zum Vorgänger nur in Details. Diese Veränderungen sind aber durch die Bank durch sinnvolle Verbesserungen der erfolgreichen Formel. Eingefleischte Fans werden die drei neuen Stadt-Bezirke, die neuen Spielmodi und auch den verbesserten Multiplayer lieben. Wer bisher noch keinen Teil der Skate-Serie gespielt hat, hat spätestens jetzt keine Ausrede mehr: Skate hatte schon immer eine nahezu perfekte Steuerung, diesmal kommt eine einsteigerfreundliche Lernkurve mit einem klasse Tutorial dazu und ein individuell anpassbarer Schwierigkeitsgrad, der durch das starke Belohnungsprinzip das typische “Nur noch einen Versuch”-Feeling hervorruft. Trotz der nicht mehr ganz aktuellen Grafikengine und den kleineren KI-Aussetzern ist Skate3 das beste Skate der Serie. Es darf die Krone also aufbehalten.
Den ungekürzten, vollständigen, 1434 Wörter umfassenden Volltext findet ihr drüben bei den Sofahelden. Danke an EA und Mike für die freundliche Unterstützung mit dem Testmuster!
Unser anthropomorpher Lieblings-Hund Sam und sein durchgeknallter Hasen-Sidekick, der stets zu Gewalttaten bereite Max, sind zurück!
Die dritte Season der erfolgreichen und mit Preisen überschütteten Telltale Games-Adventure-Reihe um die von Steve Purcell erdachten New Yorker Privatdetektive “Sam & Max” hat begonnen. Mit der Episode 1 “The Penal Zone” erleben wir einen furiosen Einstand in die erste Episode in die als “The Devil’s Playhouse” betitelte dritte Season.
Wer Sam und Max nicht kennt… nun, dem ist eigentlich nicht mehr zu helfen, aber wagen wir dennoch einen kurzen historischen Rückblick: Sam und Max sind zwei von Steve Purcell erdachte und gezeichnete Comic-Charaktere, die 1993 von LucasArts, dem Alt-Großmeister des Adventure-Genres, zum virtuellen Leben erweckt wurden. In großartiger wie liebevoller Pixelgrafik wurde der All-Amerikanische Road Trip der zwei skurrilen Gestalten zum Klassiker und viel zitiertem Fan-Liebling. Leider blieb es bei einem einzigen Abenteuer der beiden, der geplante Nachfolger wurde 2004 endgültig eingestellt, nachdem das Adventure-Genre ebenfalls schon als tot galt.
Doch Todgesagte leben länger, um eine alte Floskel zu bemühen und die Jungs um Telltale Games haben das geschafft, was viele nicht mehr für möglich gehalten haben: Sie haben die Adventures zurück auf die Landkarte gebracht, wie die Amerikaner so schön sagen. 2006 erschien dann das erste, neue Abenteuer von und mit Sam und Max unter dem Episoden-Format bei Telltale: “Sam & Max – Save the World” mit insgesamt fünf Episoden unter Mithilfe vieler ehemaliger LucasArts Mitarbeiter und natürlich allen voran Steve Purcell himself.
Nach dem Erfolg der ersten und der darauf folgenden zweiten Staffel nun also die dritte Season. Die Episode beginnt erzählerisch am vermeintlichen Ende: Wir sehen unsere Protagonisten in Gefangenschaft auf einem Raumschiff. Der Kapitän: Ein blutrünstiger Gorilla mit Stinktierfell namens Skun-ka’pe greift die Stadt an. Daraufhin blendet sich ein Lynchesquer Erzähler ins Bild ein (unbedingt den Trailer anschauen!), der uns als Tutorial beibringt, wie wir Max paranormalen Fähigkeiten einsetzen können…
Den kompletten Text, zusammen mit meinen Eindrücken zur iPad-Fassung könnt ihr hier in meinem Test bei den Sofahelden weiterlesen . (Ich will und darf nicht zu viel verraten, aber: Ich war begeistert, Sam und Max laufen zur Höchstform auf!)
Danke an Mike und Telltale Games für die freundlichen Unterstützung mit dem Testmuster.
Limbo – meine neue Puzzle-Plattform-Hoffnung. Traumhafter, wunderschöner Trailer!
Kometen – bereits erhältlich im iTunes-Store für alle iDevices, steckt offensichtlich sehr viel Liebe drin, allein der Trailer ist es wert, das Spiel(?) zu kaufen.
Portal – zum Launch von Steam for Mac nun eines der besten Spiele ever gratis für Alle! Aber nichts kommt umsonst, Aperture hat natürlich eine geheime Agenda, warum es dieses Spiel umsonst verteilt. Schaut selbst:
2007 war ein großartiger Jahrgang: Portal, Modern Warfare, Mario Galaxy, Mass Effect… unter diesen Highlights war jedoch eine Spieleperle, die mich aufgrund ihrer Gesamtheit ganz besonders angesprochen hatte: BioShock. Kevin Levines Meisterwerk in der dystopischen Unterwasserstadt Rapture ist eines der Spiele, die einem nach dem Spielen für eine Weile nicht mehr loslassen. Die beklemmende Atmosphäre der im Chaos zusammengebrochenen Gesellschaft, die durch den Missbrauch eines Stoffes namens “Adam” zu genetisch verkommenen Geschöpfen wurden, die faszinierende Architektur, die in ihrer Mischung aus Steampunk und Art Déco begeisterte und ein Storytwist, der wohl zu den besten Momenten der Videospielgeschichte gehört. Aufgrund des kommerziellen Erfolges war es nur eine Frage der Zeit, bis der obligatorische zweite Teil angekündigt wurde. Jedoch: Selten war eine Story in sich so abgeschlossen und rund erzählt wie in BioShock. Wo würde der zweite Teil ansetzen? Als dann auch noch klar wurde, dass der Nachfolger nicht vom selben Entwickler-Team und vor allem ohne das kreative Mastermind Kevin Levin produziert wurde, war die Skepsis groß. Nun habe ich den zweiten Teil durchgespielt und kann Entwarnung geben: Rapture ist auch beim zweiten Besuch wieder eine Reise wert.
Dass es sich so heimisch anfühlt, hat mich die ersten 2-3 Stunden stark irritiert und zweifeln lassen, ob es mehr ist als nur ein “Add-On” zum grandiosen ersten Teil. Spätestens jedoch, als ich meine erste Little Sister mit jeder Menge Fallen vor den bösen Splicern beschützt hatte und sie mir ihre Stoff-Big-Daddy Puppe (siehe Bild) liebevoll entgegenstreckte, war es um mich geschehen. Als dann noch die Story um Eleanor richtig an Fahrt aufnimmt, war klar: Rapture hat mich wieder mit Haut und Haaren gefangen genommen. Warum man als Big Daddy so schwach anfangen muss wie in jedem Shooter und nicht einfach direkt mit mehr Plasmiden und Waffen ausgestattet ist, halte ich für einen groben Designschnitzer, ansonsten ist BioShock 2 aber ein würdiger Nachfolger, der trotz anfänglicher Ähnlichkeiten seinen ganz eigenen und eigenständigen Charakter entfaltet.
Hatte es fast vergessen zu bloggen, aber meinen kompletten Testbericht findet ihr seit geraumer Zeit bereits online drüben bei Players-Source – Danke an Mike und Take 2 für die freundliche Unterstützung mit dem Testmuster.
Nach dem Erfolg des fünften Teiles der Resident Evil Reihe, bekam das Spiel nachträglich noch zwei weitere Episoden und Multiplayer-Spiemodi spendiert, die im Februar und März 2010 auf den Downloadplattformen von Xbox Live und dem PlayStation-Network käuflich erworben werden konnten.
Ebenfalls im März 2010 erschien dann das Gesamtpaket mit dem Grundspiel in einer so genannten Resident Evil 5 Gold-Edition auf einer DVD für die Xbox 360 respektive Blu-Ray Disc für Sonys PS3, welche mir als Testmuster freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Da Mike von den Sofahelden damals bereits das Hauptspiel getestet hatte, sollte ich nur mal eben die zwei DLCs anschauen, welche jeweils ca. 1-2 Stunden Spielzeit hätten… So einfach und schnell wie gedacht klappte das jedoch nicht. Denn die PS3 Version, die mir vorliegt, unterscheidet sich in einem kleinen aber entscheidendem Punkt von der Xbox-Variante, bei der man die Zusatz-Inhalte nicht etwa auf der DVD sondern auf einer beliegenden Papierkarte als Code findet. Mit diesen kann man sich die 2 Pakete über Xbox Live herunterladen und losspielen. Auf der PS3 dagegen findet sich auf der Blu-Ray Disc genügend Platz und die Inhalte sind bereits physikalisch im Laufwerk. Eigentlich ein Vorteil, denn man muss ja nicht erst online gehen und die Inhalte herunterladen. Nun, die Betonung liegt auf physikalisch, denn "sichtbar" sind diese Episoden auf der PS3 im Hauptmenu nicht. Lädt man das Spiel jungfräulich in der PS3, muss man erschrocken feststellen, dass nur das Hauptspiel anwählbar ist. Der Haken: Aus unerfindlichen Gründen werden dies beiden Inhalte erst freigeschaltet, wenn man die Kampagne mindestens einmal durchgespielt hat. Danke für die Bevormundung, Capcom!
Wer das Spiel also bereits auf der XBOX360 durch hat und mit der PS3 Fassung liebäugelte, muss sich demnach erneut durch die komplette Kampagne schießen, um die Zusatz-Episoden "In Alpträumen verloren" (engl. "Lost in Nightmares") und "Verzweifelte Flucht" (engl. Desperate Escape) starten zu können. Meh!
Dennoch hatte ich viel Spaß beim erneuten Durchspielen. Ganz einfach aus dem Grund, weil ich mir einen Freund (Grüße an Justin) geschnappt habe und wir die Kampagne komplett im Koop durchgespielt haben und das ist immer ein paar extra Abende wert. Danach war ich dann auch endlich soweit, mich um den eigentlichen Test zu kümmern.
Wir haben bei polyneux eine sehr schöne Rubrik Namens “Moment des Monats” in der jeder, der von uns 12 lustigen Gesellen Lust dazu hat, sich kurz zu spielerischen Highlights oder Enttäuschungen in einem kleinen Absatz äußert. Mein Moment des Monats dreht sich um Trials HD auf der Xbox Live Arcade.
Ich hasse Wiederholungen. Filme – ich schaue NIE Filme doppelt, kann ich nicht leiden, wenn ich 2 Stunden lang etwas anschauen muss, was ich schon kenne. Im Fernsehen, klar, das hasse ich sowieso, aber ich meinte eher in Bezug auf “von vorne anfangen” in Spielen. Nichts geht mir mehr auf den Senkel, als eine Mission oder ein Level dank eines schlecht gesetzten Savepoints oder schlichtem “Speichern vergessen” von vorne anzufangen. Autosave wurde quasi für mich erfunden. Was hat das jetzt alles mit meinem Moment des Monats zu tun? Nun, Trials HD hat damit zu tun. Trials HD ist nämlich meine persönliche Entdeckung des Monats. Denn trotz meiner agressiven Abneigung gegen Wiederholungen jeder Art, hat mich Trials HD gepackt wie schon lange nichts mehr. Und wer Trials HD kennt, weiß, warum das für mich so verwunderlich ist. Trials HD ist quasi die in Bits und Bytes gepresste Quintessenz von “Sorry, try again, Loser!” – Dieses simple Spielprinzip… Ich: Motorrad, Da: Hindernis. Und das stundenlang, immer wieder von vorne, nochmal und nochmal. Und nochmal. Bis der eigene Name über dem von SpielerDrei, Friedenspanzer und Mnemo in der Liste steht, bis die Goldmedaille (0 Fehler) endlich aufleuchtet… oder eben bis der 500ste Versuch nachts um kurz vor 3 sagt: “Du kannst nichts, Du Penner!” Ja, auch das kam vor. Und das bei mir. Ich kann es immer noch nicht glauben, aber tatsächlich, Ich, der Wiederholungsuntäter hat 500 Versuche an einer Strecke verbracht! (Extreme ist auch wirklich so Extreme wie es klingt). Trials HD also, mein Moment des Monats. Eine Katharsis mit Gamepad in HD.